Über das Projekt
Drei Jahre – drei Schulen – eine App
Das Projekt „WhatsHeimat – Die Landschaftsentdeckerapp“ des Landesvereins für Heimatpflege geht neue digitale Wege zur Erfassung und Dokumentation unserer Kulturlandschaften. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschulen wird bis 2029 eine App entwickelt, die mit der bestehenden digitalen Kulturlandschaftsdatenbank des Landesvereins verknüpft ist und die Erfassung von Kulturlandschaftselementen vor Ort erleichtert.
Als „Heimatprofis“ entdecken Jugendliche ihre eigene Region neu. In Wissenstandems arbeiten sie gemeinsam mit lokalen Expertinnen und Experten aus Archiven oder der Heimatpflege. Sie erforschen die Geschichte und Besonderheiten ihrer Umgebung, erkunden die Kulturlandschaft und gewinnen spannende Einblicke in ihre Heimat. So entsteht ein neuer Blick auf das Vertraute und ein tieferes Verständnis für die Region, in der sie leben.
Gleichzeitig können die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und Ideen direkt in die Entwicklung der App einbringen. Mit ihrem Feedback kann eine moderne App mit ansprechendem Design und einer intuitiven, benutzerfreundlichen Bedienung gestalten werden.
Gefördert wird das Projekt durch die Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat.
Als „Heimatprofis“ entdecken Jugendliche ihre eigene Region neu. In Wissenstandems arbeiten sie gemeinsam mit lokalen Expertinnen und Experten aus Archiven oder der Heimatpflege. Sie erforschen die Geschichte und Besonderheiten ihrer Umgebung, erkunden die Kulturlandschaft und gewinnen spannende Einblicke in ihre Heimat. So entsteht ein neuer Blick auf das Vertraute und ein tieferes Verständnis für die Region, in der sie leben.
Gleichzeitig können die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und Ideen direkt in die Entwicklung der App einbringen. Mit ihrem Feedback kann eine moderne App mit ansprechendem Design und einer intuitiven, benutzerfreundlichen Bedienung gestalten werden.
Gefördert wird das Projekt durch die Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat.
Über uns
Bayerischer Landesverein für Heimatpflege
Elisabeth Stumvoll ist seit Mai 2026 wissenschaftliche Projektleitung für „WhatsHeimat – Die Landschaftsentdeckerapp“ beim Landesverein für Heimatpflege. Sie studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Historische Bauforschung in Regensburg. Neben ihrem Studium war sie als studentische Exkursionsbetreuung am außerschulischen Lernstandort „navis lusoria Regina“ der Universität Regensburg aktiv und ist ehrenamtliche Workshopleiterin in der Kultur-Jugendherberge Regensburg.
Dr. Thomas Büttner ist Landschaftsplaner und leitet seit 2024 den Fachbereich Landschaft beim Landesverein für Heimatpflege. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die redaktionelle Begleitung der digitalen Kulturlandschaftsdatenbank des Landesvereins, in der Ehrenamtliche ihr heimatkundliches Wissen einspeisen können. Er hatte die Idee für „WhatsHeimat – Die Landschaftsentdeckerapp“ und ist auch weiterhin im Projekt aktiv.
App-Entwicklung
Die App-Entwicklung erfolgt durch die Firma DELPHI IMM aus Potsdam. Das Unternehmen bietet deutschlandweit Geo-IT-Lösungen und Geo-Dienstleistungen an. Dabei ist DELPHI IMM viel im Segment Klima und erneuerbaren Energien, aber auch im Kultur- und Geschichtsbereich vertreten. Auch die schon bestehende digitale Kulturlandschaftsdatenbank des Landesvereins stammt von DELPHI IMM.
Partnerschulen
Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen Waldsassen
Die Realschule befindet sich nicht nur in der Klosteranlage der Zisterzienserinnen, sondern auch im sogenannten Stiftland. Als Kulturlandschaft wurde es über Jahrhunderte von den in Waldsassen ansässigen Zisterzienserinnen geprägt. Viele Spuren findet man auch noch heute: Das Kloster mit der angeschlossenen Stiftsbasilika, die Dreifaltigkeitskirche Kappl oder auch die Fischteiche und ehemaligen Wirtschaftshöfe des Klosters, wie zum Beispiel der Mitterhof.
Waldsassen ist Teil des transnationalen Projektes „Cisterscapes“. Der Verbund aus 17 zisterziensischen Klosterstätten aus fünf europäischen Ländern wurde 2024 mit dem Europäischen Kulturerbesiegel ausgezeichnet. Das Team wird erweitert durch Martina Zanner von IKom Stiftland, die das Wahlfach mit ihrer Expertise zur Klosterlandschaft bereichert.
Weitere Informationen findest Du hier:
Imma-Mack-Realschule Eching
Im Münchner Norden befindet sich die Imma-Mack-Realschule im suburbanen Gebiet. Die Kulturlandschaft bildet hier ein buntes Mosaik aus Landnutzungen verschiedenster Zeitstellungen. Neben noch vorhandenen Kasernen‑, Industrie- und Gewerbegebieten sowie ausgedehnten Siedlungsbereichen gibt es landwirtschaftlich genutzte Flächen, Kleingartenanlagen und Naturschutzgebiete wie die Echinger Lohe. Ein spannender Raum, der mit Roland Goerge als Lehrkraft vor Ort und in Kooperation mit dem Archiv Eching sowie dem Arbeitskreis Kulturlandschaft der VHS Eching entschlüsselt werden kann!
Wissenschaftlicher Projektbeirat
Im wissenschaftlichen Projektbeirat wirken Experten aus den Fachbereichen Geografie, Kulturlandschaft und Naturschutz mit. Sie begleiten das Projekt fachlich und beraten das Projektteam. Auch stellvertretende Mitglieder des Kulturlandschaftsforums Bayern lassen ihr Wissen einfließen.
Projektfinanzierung
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat
Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen (StMFH) und für Heimat mit Staatsminister Albert Füracker fördert das Projekt WhatsHeimat über seine Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie mit einer Summe von 296.432 €.